Advanced-Bash-Deleting

Wie löscht man versteckte Dateien?
rm .* ist schlecht, da . ja das aktuelle Verzeichnis ist.
Lösung: rm –rf .??*

Wie löscht man alle Dateien die mit .~lock anfangen?
Lösung: nur-finden mit find ./ -name .~lock*
löschen mit: find ./ -name “.~lock*” -type f -exec rm {} \;

Zum Papstbesuch

Ein bisschen spät aber trotzdem noch:

Neben der Fragestellung ob ein nicht-demokratisch-legitimiertes Staatsoberhaupt im Bundestag reden sollte bin ich beim stöbern in der Wikipedia auf was “lustiges” (=makaberes) gestoßen: die Leichensynode.

Btw: noch eine interessante Frage: hat der Papst eigentlich die doppelte Staatsbürgerschaft? Falls ja: was passiert, falls jemand aus einem Land Papst wird, das keine doppelte Staatsbürgerschaft zulässt? Wird demjenigen dann vom Ursprungsstaat die Staatsbürgerschaft entzogen? Oder wird jemand mit fremder Staatsbürgerschaft Staatsoberhaupt des Vatikan? Fragen über Fragen…
Keine Fragen mehr: Die vatikanische Staatsbürgerschaft ist was besonderes… Ist nur noch die Frage ob Länder, bei denen eine zweite Staatsbürgerschaft nicht zulässig ist das auch konsequent verfolgen…

 

Fehler bei USB-Platte

Hatte gerade einen hässlichen Fehler mit einer USB-Platte.

Da der alte SATA-USB-Adapter nicht mehr ging (nicht mal mehr die LED leuchtete) habe ich mir heute einen neuen gekauft. Angeschlossen – leuchtet. Platte rein: dreht sich… soweit so gut, dann aber folgende dmesg-Meldungen:

[346517.291032] scsi 12:0:0:0: Direct-Access     USB 3.0  LucidPort USB300 0100 PQ: 0 ANSI: 4
[346517.291676] sd 12:0:0:0: Attached scsi generic sg5 type 0
[346517.292935] sd 12:0:0:0: [sdg] 1465149168 512-byte logical blocks: (750 GB/698 GiB)
[346517.295659] sd 12:0:0:0: [sdg] Write Protect is off
[346517.295666] sd 12:0:0:0: [sdg] Mode Sense: 03 00 00 00
[346517.295670] sd 12:0:0:0: [sdg] Assuming drive cache: write through
[346517.298076] sd 12:0:0:0: [sdg] Assuming drive cache: write through
[346517.298085]  sdg: unknown partition table

vor allem die letzte Meldung stört. Ein cfdisk /dev/sdg brachte auch nur Fehler.

sudo fdisk -l:
<snipp>

Platte /dev/sdg: 750.2 GByte, 750156374016 Byte
255 Köpfe, 63 Sektoren/Spur, 91201 Zylinder
Einheiten = Zylinder von 16065 × 512 = 8225280 Bytes
Sector size (logical/physical): 512 bytes / 512 bytes
I/O size (minimum/optimal): 512 bytes / 512 bytes
Disk identifier: 0xf83c3f9e

Festplatte /dev/sdg enthält keine gültige Partitionstabelle

<snapp>

auch nicht so ergiebig.

Lösung: gparted installieren. Der erkannte die Platte mit “unallocated”-Speicher. Das Anlegen einer Partition scheiterte zwar auf Anhieb, aber der Tipp wie es klappen kann stand schon in der Fehlermeldung: Im Device-Menü “Create Partition Table”. 1x OK und schon kann man eine Partition anlegen…

Zum Glück waren auf der alten Platte keine wichtigen Daten, sonst hätte man sehen müssen wie man mit ddrescue oder ähnlichen Tools erstmal so viel wie möglich noch rettet…

 

NAT mit iptables

Anzeigen der NAT-Einstellungen:
iptables -v -t nat -L POSTROUTING

Chain POSTROUTING (policy ACCEPT 188 packets, 12K bytes)
pkts bytes     target   prot   opt   in    out   source     destination
671  19K    MASQUERADE  all    --    any   !lo   anywhere   anywhere

Lässt man das “-t nat” weg kommt eine Fehlermeldung:
iptables: No chain/target/match by that name
Es ist also bei allen NAT-betreffenden Einstellungen penibel auf das “ -t nat” zu achten…

Im obigen Beispiel werden also alle Pakete (alle Protokolle, alle “In”-Quellen”, die nicht an das Loopback-Interface (Localhost) lo gehen maskiert.

Will man das einschränken, so dass nur noch Pakete die nach außen gehen maskiert werden, muss zum ersten ein neuer, eingeschränkter, Eintrag hinzugefügt werden:
iptables -t nat -A POSTROUTING -o ppp0 -j MASQUERADE

Resultat:
Chain POSTROUTING (policy ACCEPT 188 packets, 12K bytes)
pkts bytes  target       prot   opt   in    out   source     destination
671  19K    MASQUERADE   all    --    any   !lo   anywhere   anywhere
0    0      MASQUERADE   all    --    any   ppp0  anywhere   anywhere

Und danach der bisher  vorhandene (erste) gelöscht werden:

iptables -t nat -D POSTROUTING 1

Von  nun an werden nur noch Pakete, die über das PPP-Interface ins Internet gehen sollen maskiert.

Chain POSTROUTING (policy ACCEPT 188 packets, 12K bytes)
pkts bytes   target        prot   opt   in     out    source     destination
0    0       MASQUERADE    all    --    any    ppp0   anywhere   anywhere

Spielzeug

Spielzeug für alle Altersstufen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Physikalisches_Spielzeug

Einige davon habe ich schon, dazu in Zukunft mehr…

 

Schon gewusst? “Fragged!”

Ich kannte es bisher eher aus Ego-Shootern, aber der “Frag” hat offenbar einen überaus realen Hintergrund…

 

Würzburger Schildbürger

Zwar nicht aktuell aber trotzdem: Fensterputzen

American Pie und der Tod der Musik

Ein Satzstück aus dem Lied American Pie (egal ob von Madonna oder original), das mir immer aufgefallen ist war “… the day the music died” oder so ähnlich. Lange Zeit habe ich angenommen das ich es entweder nicht richtig verstanden hatte oder mir der Zusammenhang zum restlichen Text fehlt. Irrtum: ich hatte es richtig verstanden.

 

Nukular, es heißt Nukular

Ein nettes Fundstück über den technischen Einfallsreichtum in den 40er Jahren, das zu faszinierenden Aufnahmen führte: die Rapatronic-Kamera und die mit ihr gemachten Bilder von den ersten Sekundenbruchteilen von Nuklearexplosionen. Eine Belichtungszeit von 10 Nanosekunden ist schon beeindruckend…

Weiterhin faszinierend in diesem Kontext: der Rope-Trick-Effekt.

 

Arkologien

Das erste ernsthafte Computerspiel meines Lebens war Sim City 2000. Die höchste Errungenschaft der Stadtentwicklung waren sogenannte Arkologien. Das waren sehr teure Spezialgebäude die sich selbst mit allem (im Spiel v.a. mit Kriminalität) versorgt haben und durch ihre enormen Bewohnerzahlen, die Stadt hinsichtlich der Einwohnerzahl zur Mega-Metropole aufgeblasen haben.
Ich habe lange weder an das Spiel noch an die Arkologien gedacht, von denen ich sowieso dachte sie wären nur im Kopf der Spieleentwickler von Sim City entstanden. Vor kurzem bin  zufällig in einem Wikipedia-Artikel über die Dinger gestolpert und siehe da: es gibt wirklich Ansätze eine Stadt so aufzubauen, quasi Klima-, Nahrungs- und alles-andere-Neutral.

Hier geht’s zum WP-Artikel

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